Thema des Monats / Strategie 2030 angefeindet werden, müssen wir klar sein: Menschenfeindlichkeit widerspricht den Werten und Grundsätzen, für die das Deutsche Rote Kreuz steht. Diese Verantwortung tragen wir gemeinsam. Alle, die sich im DRK engagieren, sind unseren Grundsätzen verpflichtet. Ehren- amtliche ebenso wie hauptamtliche Mitarbeitende. Fach- und Führungskräften kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Sie sollen eine Kultur fördern, in der Diskriminierung nicht ge- duldet wird, Betroffene Unterstützung erfahren und Vorfälle ernst genommen und konsequent aufgearbeitet werden. Erste Maßnahmen in Planung Deshalb wollen und müssen wir auch unsere eigenen Strukturen und Abläufe kritisch überprüfen und weiterentwickeln. Erste kon- krete Schritte sind bereits auf den Weg gebracht. Dazu gehören der Austausch mit einem Beratungsnetzwerk zur konkreten Pla- nung des weiteren Vorgehens, Online-Informationsbriefings sowie die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema Rassismus. Diese Maßnahmen sollen uns dabei helfen, aus den aktuellen Vorfällen zu lernen, unsere Strukturen zu stärken und den Umgang mit Ras- sismus und Extremismus im Verband nachhaltig zu verbessern. K R D / z t l o H - g n i l l i W : o t o F Wertschätzung und ein freundliches Miteinander sollten auch innerhalb des Roten Kreuzes selbstverständlich sein Entscheidend wird sein, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und unsere Grundsätze auch im Alltag mit Leben füllen. Das be- deutet, hinzusehen, zuzuhören und zu handeln, wenn Menschen Rassismus erfahren. Kontakt: presse@drk.de DRK-Strategie 2030: Projektvorstellung (3 / 5) Ehrenamt und Migration Mit bis zu 10.000 Euro fördert das DRK die Umsetzung von in novativen Strategiepro- jekten in DRK-Landes- und -Kreisverbänden. Hier stellen wir jeweils eines der fünf von der Jury ausgewählten Projekte vor. Das Projekt „Ehrenamt und Migra- tion“ des DRK-Landesverbandes Hessen entwickelt eine Lotsen- Qualifizierung und Workshops, mit denen Zugewanderte erfolgreich und dauerhaft im DRK-Ehrenamt integriert werden können. Um Zugewanderte aktiv für ein ehren- amtliches Engagement im DRK zu ge- winnen und dauerhaft zu binden, setzt der DRK-LV Hessen auf sogenannte Lotsinnen und Lotsen als persönliche Bezugspersonen. Sie erleichtern Zuge- wanderten den Einstieg ins Ehrenamt und begleiten sie dabei. Im Fokus des Projekts steht die nied- rigschwellige Ausbildung von Lotsinnen und Lotsen. Sie richtet sich an Men- schen, die bereits in DRK-Kreisverbän- den und -Ortsvereinen aktiv sind, und stärkt sie gezielt in sozialen und inter- kulturellen Kompetenzen. Mithilfe eines professionellen Organisationsberaters werden Schulungsbausteine entwickelt, die dabei helfen, das Onboarding von Zugewanderten qualifiziert zu gestal- ten. Themen sind unter anderem Bezie- hungsgestaltung, Haltung, Kommunikati- onstechniken, Umgang mit sprachlichen und kulturellen Barrieren sowie mit Un- sicherheiten und Konflikten. Bei Bedarf gibt es zusätzliche Workshops für die DRK-Gliederungen, in denen Impulse und Methoden vermittelt werden. Die erarbeiteten Inhalte werden dem Gesamtverband zur Verfügung gestellt. Damit will der DRK-LV Hessen dazu beitragen, dass sich das DRK langfristig zu einem offenen und di- versen Verband weiterentwickelt und als internationaler Engagementförderer wahrgenommen wird. Kontakt: Yasmin Chaouli, yasmin.chaouli@drk-hessen.de r e y e M z t i r o M / K R D : o t o F Interkulturelle Kompetenzentwicklung: Gemeinsamer Workshop im Juli Fach- und Führungskräfteinformation für Ehren- und Hauptamt Fach- und Führungskräfteinformation für Ehren- und Hauptamt